Aktuelles
Nachrichten aus der Schule
Weihnachtsgruß der Schulleitung
Weihnachten ist die Zeit des Miteinanders und der Wertschätzung.
Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen für das wertvolle Miteinander und die vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.
Das Team des BSZ Erding wünscht Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche „staade“ Zeit, frohe Feiertage sowie uns allen ein friedliches, glückliches Jahr 2026.
Im Anschluss lesen Sie einen Poetry Slam, den unsere Schülerin Talisa Frahm aus der 10.Klasse Kinderpflege zur Eröffnung unseres Weihnachtsmarktes verfasst hat.
Christian Käser – Schulleiter
Günther Mittermaier - ständiger Vertreter des Schulleiters
Markus Atzmüller - Mitarbeiter der Schulleitung
Jens-Peter Koch - Mitarbeiter der Schulleitung
Silvia Kronschnabl - Mitarbeiterin der Schulleitung
Michael Schlenzger - Mitarbeiter der Schulleitung
Mandy Schubert - Mitarbeiterin der Schulleitung
Es wird Dezember.
Und der Atem der Welt wird schwer,
die Tage rauer, Nächte länger
und Herzen manchmal leer.
Und manchmal fragen wir im Stillen,
wohin das alte Leuchten flieht,
wo bleibt das Funkeln unsrer Kindheit,
wenn uns das schnelle Leben zieht?
Wir rennen, kaufen, zählen, suchen,
als hinge Sinn an Material,
doch tief in uns, da flüstert etwas.
Das alles war nie das Ritual.
Denn Wärme wohnt nicht in den Dingen,
sie lebt in Blicken, leise, klar,
in einem Lächeln zwischen Türen,
in einem „Du bist nicht allein, ich war auch da.“
Denn Weihnachten war nie Besitz,
kein Markenlabel, kein Vergleich.
Es war ein Feuer gegen Kälte,
ein „Komm, ich teile und wir sind reich.“
Wir sind hier in Räumen voller Zukunft,
wo Menschen wachsen, Schritt für Schritt,
wo Lernen nicht nur Stoff bedeutet,
sondern, Ich nehme mich selbst mit.
Wir tragen jeder unsre Welten,
manchmal schwer und ohne Ziel,
doch jeder Weg, den wir hier bauen,
ist Mut, ist Hoffnung, ist so viel.
Wir sind nicht nur „Schüler“, wir sind Fragen,
die durchs Leben wandern wollen.
Wir sind Fehler, Mut und Zweifel,
wir sind Herzen, die sich wund rollen.
Und manche von uns kommen morgens
mit mehr Gewicht als man erkennt,
doch trotzdem stehen wir hier gemeinsam,
manchmal brüchig, aber nie getrennt.
Und Lehrer sind nicht nur die Stimmen,
die erklären, werten, fragen,
sie sind Brücken, manchmal Rettung,
manchmal Stille nach den Tagen.
Auch sie tragen Zweifel leise,
auch sie kämpfen, auch sie fall’n.
Aber trotzdem bleiben sie Begleiter.
Für uns. Für viele. Überall.
Und manchmal reicht ein kurzer Blick,
ein „Alles gut?“ in müder Stunde,
um zu verstehen, wie sehr ein Mensch
uns leiten kann, ohne ein Wort, in nur einer Sekunde.
Doch jetzt,
bevor wir weiter atmen,
bevor noch mehr Sekunden rennen,
soll diese Zeit uns kurz erinnern,
was wir längst vergessen nennen.
Das wahre Geschenk war nie ein Paket,
es war ein Mensch, der bleibt und versteht.
Es war jemand, der sagt,
„Ich höre dich.“
Jemand, der bleibt, auch innerlich.
Jemand, der sagt,
„Du bist genug.“
Und damit mehr verändert
als jedes Gut.
Es war ein Arm, der uns gehalten,
als innen drin die Stürme schrien.
Ein Mensch, der blieb, wenn alle gingen,
so fangen Wunder an zu blühn.
Denn eines Tages zählt kein Status,
kein Konto, keine Markenspur.
Es zählt,
Wen hast du gehalten?
Wann warst du ehrlich?
Wann warst du nur?
Und vielleicht ist genau das Weihnachten.
Nicht Kerzen, nicht Schnee, nicht Tradition,
sondern das Wiederfinden
von Herz und Verbindung
als menschlicher Mission.
Also wie auch immer du dieses Jahr bist,
stark oder müde, laut oder leise,
du bist Teil von etwas Größerem
und jede Seele geht ihre Reise.
Darum halt kurz an.
Und vergesse nie.
Wir werden nicht durch Besitz unsterblich,
sondern durch Liebe, Menschlichkeit und ein bisschen Magie.