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Projekte

unserer Schülerschaft

Einblicke in die Digitalisierung: Besuch des Digi-Labs der TU München

Am 10. Oktober 2024 hatten wir die Gelegenheit, mit unserer Schulklasse das Digi-Lab der Technischen Universität München zu besuchen. Das Digi-Lab ist ein hochmoderner Simulationsraum, in dem praxisnahe Szenarien realitätsgetreu nachgestellt werden können. Ziel der technischen Universität München war es, zu untersuchen, ob digitale Kompetenzen durch Realsimulation besser vermittelt werden können als durch klassische Lernmethoden.

Der Hintergrund
Im Zuge der Digitalisierung des Gesundheitswesens spielen Medizinische Fachangestellte (MFA) eine zentrale Rolle. Sie gelten als Schlüsselpositionen für die digitale Vernetzung von Arztpraxen. Das Bayerische Kultusministerium verfolgt deshalb das Ziel, die Ausbildung zur MFA zu reformieren. Dabei sollen die Ausbildung modernisiert, attraktiver gestaltet und zukünftige Fachkräfte optimal auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem souveränen Umgang mit der Telematikinfrastruktur – von digitalen Anwendungen über den Schutz sensibler Gesundheitsdaten bis hin zur Optimierung von Arbeitsprozessen.

Unser Tagesablauf im Digi-Lab
Der Tag begann mit einer kurzen Begrüßung, gefolgt von einem Prä-Test. Dieser diente dazu, das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Datenschutz und digitale Kompetenzen zu ermitteln. Anschließend wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen eingeteilt:
1. Lernzirkel: Eine Gruppe bearbeitete das Thema in einem klassischen schulischen Setting mithilfe eines Lernzirkels.
2. Simulationsraum: Die zweite Gruppe erlebte die digitale Arbeitswelt hautnah im Simulationsraum, indem sie praxisnahe Szenarien durchspielte.
3. Kombinationsgruppe: Die dritte Gruppe kombinierte beide Ansätze, Lernzirkel und Simulation.Zum Abschluss führten alle Gruppen einen Post-Test durch, um den Wissenszuwachs zu messen und die Effektivität der Methoden zu bewerten.

Welche Kompetenzen standen im Fokus?
Im Mittelpunkt des Tages standen folgende Themen:
• Digitale Anwendungen der Telematikinfrastruktur: z. B. E-Health-Lösungen und digitale Patientenakten.
• Schutz sensibler Gesundheitsdaten: Datenschutz und Datensicherheit.
• Fehlerfreiheit bei Informationseingaben: Die Bedeutung vollständiger und korrekter Dateneingaben.
• Veränderung von Arbeitsprozessen durch Digitalisierung: Neue Formen der Zusammenarbeit und Effizienzsteigerung.

Ein spannender Schritt in Richtung Zukunft
Für die Schülerinnen und Schüler war der Tag nicht nur lehrreich, sondern auch ein spannender Einblick in die Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die Ergebnisse der Tests der TUM werden zeigen, welche Methode – Realsimulation oder klassischer Lernzirkel – am effektivsten war, um digitale Kompetenzen nachhaltig zu fördern.

Wir bedanken uns herzlich bei der TU München für die Organisation und die inspirierenden Einblicke in die digitale Zukunft der MFA-Ausbildung!