Dieser Frage spürten 40 Auszubildende des Baugewerbes mit ihren Fachlehrern der Berufsschule Erding nach. Im Rahmen einer Lehrfahrt besuchten sie am Mittwoch, den 17.05.2022, die Firma Siegl in Wörth an der Isar. Die Fa. Siegl zählt zu den modernsten und größten Werken für Betonfertigteile im süddeutschen Raum.

Mit sehr viel Engagement, Herzblut und Stolz zeigten Herr Eberl (Prokurist), Herr Schiehandl (Werkleiter, Werk 2) und Herr Maier (Werkleiter, Werk 1) die einzelnen Werkhallen und erläuterten präzise die einzelnen Prozesse.
Völlig beeindruckt waren die Auszubildenden von den verschiedenen Fertigungstechniken.
Große Sonderbauteile und Treppen werden z.B. wie auf der Baustelle in Handarbeit hergestellt. Sehr imposant waren große Stützen mit Fundamentsockel bzw. gewendelte Treppenelemente, welche sich gerade in der Fertigung befanden. Halbautomatisch werden weitere Massivbauteile wie Balkone oder Wandelemente produziert. Hier war die CNC-gesteuerte Fertigung der Schalungselemente sehr beeindruckend, welche im folgenden Fertigungsprozess per Hand zusammengesetzt wurden. Als Produkt kamen hier verblüffende Schalungsnegative von Balkonplatten mit umlaufenden Aufkantungen, 3-dimensionalen Gefälle mit integrierter Entwässerungsrinne in der höchsten Sichtbetonqualität SB3 hervor. Nahezu vollautomatisch werden Filigran- und Doppelwandelemente geschalt, bewehrt und betoniert. Lediglich die Sichtkontrolle, die Montage der Einbauteile wie z.B. Steckdosen und die Auslagerung der gefertigten Elemente wird hier noch per Hand ausgeführt.

Am Ende der Werksführung war die zentrale Frage bis ins Detail geklärt und wir wurden von der Firma Siegl noch zu einer leckeren Brotzeit eingeladen.. Hier diskutierten wir in lockerer Atmosphäre mit dem Team der Fa. Siegl noch hochaktuelle Themen wie Lieferzeiten von Baustoffen/ Einbauteilen und Materialpreisexplosionen.

An dieser Stelle von der Berufsschule Erding ein „sakrisches Dankeschön“ an das gesamte Team der Fa. Siegl für die sehr interessanten Eindrücke und den gelungenen Tag!

Ein sehr großer Dank geht auch an die Bauinnung Freising Erding. Sie übernahmen die nicht unerheblichen Kosten für den Bus und ermöglichten somit überhaupt die Exkursionsfahrt.