Verkehrssicherheitstag 2019

Der Tag der Verkehrssicherheit 2019 machte wieder auf Gefahren der "Ablenkung im Straßenverkehr" aufmerksam. Dass Menschen nicht multitaskingfähig sind, konnten die jungen Verkehrsteilnehmer am Fahrsimulator und am Kettcar-Parcours selbst erfahren. Die Teilnehmer konnten feststellen, dass die Reaktionsschnelligkeit deutlich nachlässt, wenn zwei Tätigkeiten gleichzeitig koordniert werden sollen. Auch Alkohol vermindert die Reaktionsschnelligkeit. Mit Rauschbrillen wurde eine verzerrte Wahrnehmung der Umgebung simuliert.

Die Verkehrswacht demonstrierte anhand eines Überschlagsimulators, wie man sich nach einem Unfall aus einem Fahrzeug schnell und risikolos „befreien“ kann, falls es doch einmal zu einem Unfall gekommen ist. Geübt wurde, wie sich der Gurt unter Belastung öffnen lässt und wie sich die Fahrzeuginsassen dabei richtig abstützen und abrollen müssen. Auch die richtige Bergung von verletzten Personen aus umgekippten Fahrzeugen wurde von den Moderatoren der Verkehrswacht vorgeführt. Welche Kräfte bereits bei einem Aufprall mit 12 km/h wirken, konnten die Teilnehmer am Aufprallsimulator spüren. „Die Einführung der Gurtpflicht hat zu einer deutlichen Reduzierung von verletzten und getöteten Personen beigetragen. Der alte Slogan - Erst gurten, dann starten - hat nach wie vor Gültigkeit“, erklärte Manfred Raubold von der Verkehrswacht Erding. Zahlreiche Gespräche wurden mit den Moderatoren an den Aktionsständen geführt. Die Teilnehmer waren vielfältig interessiert und wünschten sich für das nächste Jahr eine Wiederholung der Aktion.