Geschichte der Berufsschule Erding

Der Ursprung der Berufsschule Erding weist auf das Jahr 1867 zurück. Aufgrund königlicher Verordnung wurde damals auch in Erding die bestehende Sonn- und Feiertagsschule in eine gewerbliche Fortbildungsschule umgewandelt. Handwerkslehrlingen wurde neben dem sonntäglichen Elementarunterricht und der üblichen Christenlehre auch bereits Fachunterricht angeboten - zuerst in Abend-, später auch in Tageskursen.
Nach dem Ende des ersten Weltkrieges erfuhr die Fortbildungsschule eine weitere Entwicklung; mit der Einführung einer kaufmännischen Klasse wurden auch Fortbildungskurse in Fachrechnen, Stenographie, Schriftwesen, Englischer Sprache u. a. m. angeboten. Die Schule stand nun auch für Mädchen offen.
Man nannte sie jetzt Berufsfortbildungsschule. 1930 wurde erstmals ganztägiger Unterricht eingeführt. Seither spricht man von der Berufsschule.

Der Name "Dr.-Herbert-Weinberger-Schule" verweist auf den früheren Landrat des Landkreises Erding, welcher als großer Förderer der Berufsschule galt und die ersten Gebäude errichtete, die heute den Kern der Schulanlage darstellen.

Mittlerweile hat sich die Berufsschule Erding zu einem großen gewerblich-kaufmännischen Berufsbildungszentrum entwickelt, in welchem eine erhebliche Anzahl heimischer und auswärtiger Auszubildender ihre schulische Ausbildung erfahren.