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  • Da es neue Lehrplanrichtlinien für das BGJ gibt, werden zur Zeit einige Informationen dieser Seite überarbeitet.
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Informationen für neue Schüler im Fachbereich Holztechnik:

Die aktuellen Schreiben, die neuangemeldete Schüler bzw. deren Eltern erhalten, finden Sie hier.

Die Lehrkräfte des Fachbereichs Holztechnik

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von links: S. Gerland, K. Stanglmayr, F. Sedlmeier, M. Fendt, M. Maier, J. Dudek

Die Geschichte des Berufs Schreiner/Tischler

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Holz wurde von Menschen schon früh als Werkstoff für Wohnungen, Werkzeuge und Möbel verwendet. Doch lange Zeit waren für jegliche Holzarbeiten Zimmerer zuständig. Erst im 12. Jahrhundert findet man im süddeutschen Raum die ersten urkundlichen Erwähnungen eines Berufes namens "Schreyner". Der Begriff "Schreyn" bedeutet soviel wie Truhe, Sarg, Schrank und spiegelt somit auch die damaligen Hauptprodukte des Schreiners wider.

In anderen Bereichen Deutschlands wurden Handwerker, die diese Gegenstände herstellten, Tischler genannt, wobei der Begriff "Tisch" früher eine Kiste bezeichnete.

Im 13. Jahrhundert bildeten sich dann die ersten Schreinerzünfte und manifestierten so die Spaltung zwischen den beiden Berufsbildern Zimmerer und Schreiner. Bei der Trennung wurde festgelegt, dass Zimmerer die ortsgebundenen Gegenstände aus Holz herstellen und Schreiner die beweglichen.

Die Ausbildung zum Schreiner/Tischler

Die rechtliche Grundlage für die Ausbildung zum Schreiner ist die "Verordnung über die Berufsausbildung zum Tischler/zur Tischlerin". Diese Rechtsverordnung regelt:

  • Die Ausbildung dauert drei Jahre.
  • Ein bestandenes Berufsgrundschuljahr-Holztechnik (BGJ) wird der Ausbildungszeit mit einem Jahr angerechnet.
  • Das BGJ gilt als bestanden, wenn der Schüler zum Schuljahresende in keinem Fach auf der Note 5 steht.

Die Ausbildung zum Schreiner ist also in zwei Phasen unterteilt:

  • Berufsgrundschuljahr-Holztechnik   (1. Ausbildungsjahr)
  • Fachstufe                                     (2. und 3. Ausbildungsjahr)

In allen drei Ausbildungsjahren erfolgt der Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern: Religionslehre oder Ethik, Deutsch, Sozialkunde und Sport. Die berufsspezifischen Inhalte werden in vollständigen Handlungen im Rahmen des fachpraktischen und des fachtheoretischen Lernfeldunterrichts vermittelt. Für die Notengebung wird der Lernfeldunterricht in folgende Bereiche unterteilt:

  • Gestalten und Konstruieren
  • Arbeiten vorbereiten
  • Fertigen
  • Montage und Service bieten

Die Fachklassen

Nach dem BGJ-Holztechnik schließen die Schüler einen Lehrvertrag ab und besuchen für zwei weitere Jahre die Berufsschule in den sogenannten Fachklassen. Schüler, die das BGJ-Holztechnik nicht bestanden haben, gehen, falls sie eine Lehrstelle haben, ebenfalls in die 11. und 12. Klasse. Sie müssen jedoch eine der beiden Klassen zweimal besuchen, da die Ausbildung zum Schreiner drei Jahre dauert und bei ihnen das BGJ nicht angerechnet wird. Holzmechaniker besuchen ebenfalls die 11. Klasse an der Berufsschule Erding. Die 12. Jahrgangsstufe des Ausbildungsberufs "Holzmechaniker" wird jedoch nicht an der Berufsschule Erding unterrichtet.

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